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Islamfeindlichkeit: Marine Le Pen will Muslime einschränken

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Le Pen kündigte bereits jetzt an, dass sie im Falle eines Sieges die Rechte von Muslimen einschränken werde.

Nach der Abwertung Frankreichs durch die Rating-Agentur Standard and Poors sucht Präsident Nicolas Sarkozy nach möglichen Themen-Schwerpunkten, die ihm helfen könnten, die nächsten Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Ressentiments gegenüber Minderheiten waren ein Rezept Sarkozys bei den letzten Wahlen. Marine Le Pen, Anwärterin auf das Amt von der extremen Rechten, scheint das Thema Islamfeindlichkeit jedoch für sich beanspruchen zu wollen.

Die rechtspopulistische Politikerin und Tochter des bekannten Rechtsextremen Jean-Marie Le Pen geht als Spitzenkandidatin der Front National (FN) in den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf. Le Pen kündigte bereits jetzt an, dass sie im Falle eines Sieges die Rechte von Muslimen einschränken werde.

Marie Le Pen widmete in einer Ansprache in der französischen Stadt Ruen vor ca. 1500 Zuhörern dem Islam einen Großteil ihrer Zeit. Dabei griff sie auch auf falsche Vorstellungen zurück. So kündigte sie an, sie werde dafür sorgen, dass während ihrer Präsidentschaft kein Muslim auf der Straße beten werde – allerdings ist das bereits in Frankreich Gesetz. Viel gravierender und hässlicher sind allerdings Ankündigungen wonach die Politikerin künftig den Neubau von Moscheen verbieten und die Hilfen für Moscheen durch den Staat einschränken will. Erneut äußerte sie sich extrem gegen Zuwanderung nach Frankreich und kritisierte entsprechende Bemühungen der Linken.

Die Ankündigungen Le Pens zeigt ersten Umfragen zufolge bereits Wirkung. Anscheinend hat allein diese Ansprache sie in der Wählergunst um drei Punkte verbessert.

Frankreich wählt im Mai einen neuen Präsidenten. Amtsinhaber Nicolas Sarkozy gilt aufgrund seiner Amtsführung und der Abwertung Frankreichs in seiner Kreditwürdigkeit als angeschlagen. Eine Wiederwahl Sarkozys hängt auch davon ab, wie Geschlossen die Wählerschaft für die Sozialisten stimmt und wie viele Stimmen die Front National auf sich vereinigen kann. Sarkozy könnte am Ende aufgrund der Front National scheitern.

Marie Le Pen präsentiert sich öffentlich nicht so eindeutig Rechtsextrem wie ihr Vater, sondern stellt sich vielmehr als eine Alternative dar und als echte Hüterin der Laizistischen Ordnung Frankreichs. Sie greift trotzdem populistisch Themen auf und gilt als streitbar.Nach der Abwertung Frankreichs durch die Rating-Agentur Standard and Poors sucht Präsident Nicolas Sarkozy nach möglichen Themen-Schwerpunkten, die ihm helfen könnten, die nächsten Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Ressentiments gegenüber Minderheiten waren ein Rezept Sarkozys bei den letzten Wahlen. Marine Le Pen, Anwärterin auf das Amt von der extremen Rechten, scheint das Thema Islamfeindlichkeit jedoch für sich beanspruchen zu wollen.

Die rechtspopulistische Politikerin und Tochter des bekannten Rechtsextremen Jean-Marie Le Pen geht als Spitzenkandidatin der Front National (FN) in den bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampf. Le Pen kündigte bereits jetzt an, dass sie im Falle eines Sieges die Rechte von Muslimen einschränken werde.

Marie Le Pen widmete in einer Ansprache in der französischen Stadt Ruen vor ca. 1500 Zuhörern dem Islam einen Großteil ihrer Zeit. Dabei griff sie auch auf falsche Vorstellungen zurück. So kündigte sie an, sie werde dafür sorgen, dass während ihrer Präsidentschaft kein Muslim auf der Straße beten werde – allerdings ist das bereits in Frankreich Gesetz. Viel gravierender und hässlicher sind allerdings Ankündigungen wonach die Politikerin künftig den Neubau von Moscheen verbieten und die Hilfen für Moscheen durch den Staat einschränken will. Erneut äußerte sie sich extrem gegen Zuwanderung nach Frankreich und kritisierte entsprechende Bemühungen der Linken.

Die Ankündigungen Le Pens zeigt ersten Umfragen zufolge bereits Wirkung. Anscheinend hat allein diese Ansprache sie in der Wählergunst um drei Punkte verbessert.

Frankreich wählt im Mai einen neuen Präsidenten. Amtsinhaber Nicolas Sarkozy gilt aufgrund seiner Amtsführung und der Abwertung Frankreichs in seiner Kreditwürdigkeit als angeschlagen. Eine Wiederwahl Sarkozys hängt auch davon ab, wie Geschlossen die Wählerschaft für die Sozialisten stimmt und wie viele Stimmen die Front National auf sich vereinigen kann. Sarkozy könnte am Ende aufgrund der Front National scheitern.

Marie Le Pen präsentiert sich öffentlich nicht so eindeutig Rechtsextrem wie ihr Vater, sondern stellt sich vielmehr als eine Alternative dar und als echte Hüterin der Laizistischen Ordnung Frankreichs. Sie greift trotzdem populistisch Themen auf und gilt als streitbar.


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